Montagmorgens

Lange Nacht der Museen in Hamburg

Haus der Photographie / Deichtorhallen
© Museumsdienst Hamburg

Diese Woche fängt genauso grau an, wie die letzte aufgehört hat: Grau mit vereinzelten Regentropfen. Was macht man in so einem Fall? Richtig, man geht ich gehe ins Museum. Vorgestern hatten 54 Hamburger Museen zur Langen Nacht eingeladen und 28.000 Hamburger und ihre Gäste hatten sich weder von Wind in Böen noch Regen in (gelegentlichen*) Schauern abhalten lassen.

54 Museen schafft kein Mensch in einer einzigen Nacht. Wir jetzt auch nicht. Weiterlesen

Erinnerungen an die Diktatur

Es ist überraschend winterlich in Hamburg. Vorgestern Abend meine ich doch tatsächlich Schneeflocken gesehen zu haben. Die beste Zeit also, es sich an der warmen Heizung gemütlich zu machen und ein wenig Musik zu hören. Alles fing damit an, dass mich eine Mail auf ein neues Musikfilmchen meiner derzeitigen Kölner Lieblingskombo hinwies. Der Farbfilm, Nina Hagen. Da war sie noch ziemlich jung und, äh, schlageresk. Tschuldigung Nina, aber das war doch so.
Als Nina (Hagen) noch „dufte“ sagte:

Soviel freundliche Erinnerung an die Diktatur darf nicht unkommentiert stehen bleiben. Deshalb Weiterlesen

Bemerknisse über österliche Ferientage

Dieses Jahr verhält sich das Wetter an Ostern etwas unfreundlich. Zumindest hier in der nordhessischen Provinz. Selbst das Osterfeuer am Samstag Abend haben wir die meiste Zeit von drinnen nach draußen beobachtet. War gemütlicher so. Nun ist es aber so, dass Gemütlichkeit sich viel besser entfalten kann, wenn es draußen eher ungemütlich ist. Ich habe den Verdacht, dass das die Ursache für Begriffe wie das deutsche gemütlich, das englische cosy oder das dänische Hegge im wetter begraben liegt. Es ist bei uns einfach von Zeit zu Zeit nötig , selbst und persönlich für ein bisschen Heimeligkeit zu sorgen. Menschen in, sagen wir, Südfrankreich müssen sich nicht darum kümmern, es sich hyggylig zu machen. Das tut die Natur mit lauwarmen Sommernächsten, Grillenzirpen und schmeichelndem Licht bei Sonnenaufgang ganz allein. Weiterlesen

Zwölf von 12

Zwölf Momente des zwölften eines jeden Monats. Etliche Blogger lassen Ihren Tag Revue passieren. Wer möchte findet hier mehr. Weiterlesen

Montagmorgen

Montagmorgens* ein wenig dem Wochenende hinterher zu träumen, ich mag das. Zumindest heute Morgen klappt das ganz gut. Wir waren wandern. Im Sauerland. Klingt unsexy, meinen Sie? Stimmt, das hätte ich als Teenager auf jeden Fall auch gefunden. Aber jetzt finde ich es eigentlich doch ganz gut durch den Wald zu stapfen, sich immer mal wieder zu unterhalten, in die Gegend zu gucken, ab und an eine Butterbrotpause zu machen.

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Montagmorgen

Mathilde mag den Montagmorgen – ganz besonders an einem Morgen wie heute, an dem mich Sonne und blauer Himmel geradezu lyrisch werden lassen. Wie schrieb ein 25-jähriger Schwabe namens Eduard Mörike 1829:

Er ist’s
Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Tatsächlich Weiterlesen

Schwarze Begeisterung

Auf Englisch klingt Black Delight gar nicht so düster wie auf Deutsch, will mir scheinen. Das kleine Café in Eimsbüttel meint Black Delight jedenfalls ganz positiv. Die besten Kaffeesorten und nur die möchten die Barrista uns Gästen aufbrühen für den optimalen begeisterungswürdigen schwarzen Genuss.

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Durch’s Netz gegangen

Es ist eine Weile her, dass wir hier im Mathilde MAG gemeinsam durch’s Netz gegangen sind. Mir scheint, die Zeiten werden gerade bewegter. In den Niederlanden wurde gerade gewählt, im Mai werden die französischen Bürger wählen und irgendwann im Herbst wir Deutschen.

Nicht erst seit gestern geht es hoch her. Die Falschmeldungen geistern durch das Internet oder Fake News, wie wir international mitlesende Kosmopoliten das so nennen. Die New York Times schreibt es offen aus: Der Präsident hat gar keine Kleider an. Lassen wir all den Kontext, warum es für dieses oder jenes einen irgendwie nachvollziehbaren Grund gegeben haben könnte, einmal weg, stellen wir fest: Er tut es, mit Absicht, mit Vorsatz und zwar oft.

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Freuen wir uns jetzt?

Die Niederländer haben gewählt und Geert Wilders nicht mit Platz 1 beehrt. Immerhin. Wenn ich mir die Prozentwerte der Parteien bei unseren westlichen Nachbarn allerdings so anschaue, kommt niemand auf einen unangefochten ersten Platz. Es drängt sich viel mehr der Eindruck auf, dass unübersichtlich viele Parteien nun versuchen müssen den Wählerwillen in Politik zu übersetzen. Wie das bei sieben Parteien funktionieren soll, ist zumindest mir noch nicht so ganz klar. Ja, Sie haben richtig gelesen, ganze sieben Parteien sind mit Prozentzahlen von 21,3 Prozent für Mark Ruttes sozial-konservative VVD (Volkspartei für Freiheit und Demokratie) über 13,1 Prozent, welche die Ein-Mann-Schau von Geert Wilders (PVV, Partei für Freiheit) erreicht hat, den dritten Platz, den Sybrand van Haersma Buma mit 12,5 Prozent für den CDA (Christlich-Demokratischer Aufruf) errungen hat, his zu 5,7 Prozent für die sozial-demokratische PvdA (Partei der Arbeit) mit ihrem Spitzenkandidaten Lodewijk Asscher. Es scheint mir etwas unübersichtlich und das liegt nicht nur an den lustigen Konsonanten/ Vokalhäufungen der ausschließlich männlichen Spitzenkandidaten (haben die in den Niederlanden keine Frauen?)

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